Het hoge ambitieniveau van Amsterdam. (Der hohe Anspruch Amsterdams.)
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IRB: Z 84
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Abstract
Im Strukturplan für die Stadt Amsterdam aus dem Jahr 1985 kamen die IJ-Ufer nicht vor. 1987 erschien die "Strukturskizze IJ-Achse", ein Entwicklungsplan für das 15 km lange Ufer- und Hafengebiet, das ein Gegengewicht zur raschen Entwicklung von Nebenzentren, z.B. in Amsterdam-Südost oder um den Flughafen, bilden sollte. Das 4. Gesetz zu RO, das Amsterdam ein "international konkurrenzfähiges Standortklima" zuwies, machte 1988 das IJ-Projekt zum Thema Nr.1 der Stadtentwicklung. Die Privatinitiative war der Politik davongelaufen, so wollten z.B. Hyatt und Wagon Lits längst Hotelhochhäuser zwischen Hauptbahnhof und IJ errichten. Im Februar 1989 zog der Stadtrat die Notbremse und legte alle Planungen auf Eis. Im nächsten halben Jahr entstand ein städtebaulicher Rahmenplan für das Gesamtgebiet. Zu den Ausgangsbedingungen, die dieses Strategiepapier für die Entwicklung des IJ-Ufers formuliert zählen: Quantität (z.B. 40.000 Wohnungen allein in einem Stadterweiterungsgebiet im Osten), Hochhausbau (u.a. 5 "Landungsköpfe" von 75-100m) und Nutzungsmischung (Arbeit, Erholung, Kultur usw.). Schwachstelle des ambitionierten Projektes ist die so entscheidende Erreichbarkeit - Bahnhof und mehrgleisige Bahnlinien trennen die Innenstadt vom Fluß. Die erforderlichen umfangreichen Infrastrukturmaßnahmen werden mehr als 100 Mio DM kosten. Das Finanzierungskonzept ist denn auch der schwächste Teil des Rahmenplans und kann sich als Achillesferse entpuppen. (GUS)
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Großstadt, Städtebaupolitik, Großprojekt, Entwicklungsachse, Stadtstruktur, Flussgebiet, Planungsgrundsatz, Planungskoordination, Planungsziel, Finanzierungsmodell, Erreichbarkeit, Infrastrukturinvestition, Planungskritik, Stadtplanung/Städtebau, Stadtentwicklungsplanung
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In: Bouw, 44(1989), Nr.16, S.6-9, Abb.
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Großstadt, Städtebaupolitik, Großprojekt, Entwicklungsachse, Stadtstruktur, Flussgebiet, Planungsgrundsatz, Planungskoordination, Planungsziel, Finanzierungsmodell, Erreichbarkeit, Infrastrukturinvestition, Planungskritik, Stadtplanung/Städtebau, Stadtentwicklungsplanung