Zur Bedeutung endogener Potenziale in klein- und mittelstädtisch geprägten Regionen. Überlegungen vor dem Hintergrund der Territorialen Agenda 2020.

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Heidelberg

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0034-0111

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ZLB: Kws 150 ZB 6820

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Abstract

Klein- und mittelstädtisch geprägte Regionen zählen in Zeiten der ökonomischen und fiskalischen Krise häufig zu den Verlierern der Gesamtentwicklung, zumal dort Innovationen und Impulse aus den Regionen heraus eher gering sind. Da solche Räume in besonderem Maße auf externe Investitionen oder die öffentliche Hand angewiesen sind, machen sich die sozialen, ökonomischen und demographischen Auswirkungen der Krise hier besonders gravierend bemerkbar. Vor diesem Hintergrund wird in diesem Aufsatz gefragt, welchen Beitrag endogene Potenziale - wie sie in den neusten Programmen der Europäischen Union (EU) zur Territorialen Entwicklung thematisiert werden - zur Stabilisierung dieser Regionen leisten können. Anhand zweier Altindustrieregionen, die abseits der großen Zentren liegen, werden die Inwertsetzung regionaler Potenziale, die damit verbundenen Entwicklungsstrategien sowie die Rolle der involvierten Akteure beleuchtet. Dabei wird an die ältere Diskussion um die Bedeutung von endogenen Faktoren in der Regionalentwicklung aus den 1980er und 1990er Jahren angeknüpft und diese an der heutigen Situation gespiegelt. Allerdings sind die Erwartungen heute weniger auf direkte ökonomische Effekte ausgerichtet. Die Rolle endogener Potenziale wird vielmehr darin gesehen, regionale Entwicklungsprozesse anzustoßen (Katalysatorfunktion), Alleinstellungsmerkmale zu betonen (Identifikationsfunktion) und das Selbstwertgefühl der Regionen zu stärken (symbolische Funktion).

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Raumforschung und Raumordnung

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Nr. 6

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S. 463-475

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