Armenwesen und Gesundheitsfürsorge in Mannheim vor der Industrialisierung. 1750-1850/60.

Thorbecke
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Thorbecke

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Sigmaringen

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ZLB: 95/945

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DI
S

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Das Thema Armut und Krankheit als historisches Forschungsfeld fand in den letzten Jahren viel Beachtung. Dabei setzten sich das Konzept der Medikalisierung nach Michel Foucault und das der Sozialdisziplinierung nach Gerhard Oestreich durch. Ihnen zur Folge erscheinen die Einrichtungen des Armen- und Gesundheitswesens im 18. und 19. Jahrhunderts als Institutionen zur Disziplinierung der Unterschichten. In dieser Untersuchung überprüft der Autor diese Thesen anhand der Stadt Mannheim. Die Arbeit setzt in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts ein, in der die kurpfälzische Landesherrschaft erstmals versuchte, das Armen- und Gesundheitswesen in Mannheim im Sinne des aufgeklärten Absolutismus zu reformieren. Der Autor versucht zu zeigen, daß die Anforderungen an das Armenwesen und die Gesundheitsfürsorge für Bedürftige auch in dieser Stadt im hohen Maße von der Bevölkerungs- und Wirtschaftsentwicklung und den Veränderungen der Sozialstruktur bestimmt waren. mabo/difu

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VIII, 182 S.

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Quellen und Darstellungen zur Mannheimer Stadtgeschichte; 2