Nord-Süd- und Stadt-Land-Gefälle in der Sozialhilfedichte der Bundesrepublik Deutschland.

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BBR: Z 703
SEBI: Zs 2548-4
IRB: Z 885

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Zusammenfassung

Trotz objektiver Kriterien im Rahmen des Bundessozialhilfegesetzes bei der Gewährung von Sozialhilfe gibt es in der Empfängerdichte ein Nord-Süd- und ein Stadt-Land-Gefälle. Der größte Teil dieses Gefälles entfällt auf die Hilfe zum Lebensunterhalt (außerhalb von Einrichtungen). Es ist nicht so, daß das Nord-Süd-Gefälle wegen der relativ größeren Zahl an Städten im Norden ein "verkapptes" Stadt-Land-Gefälle beinhaltet. Beide Disparitäten stellen selbständige Gefälle dar. Beide Gefälle der Empfängerdichte der Hilfe zum Lebensunterhalt lassen sich mit Hilfe "externer" Faktoren bis zu 54% (Nord-Süd-Gefälle) und zu 79% (Stadt-Land-Gefälle) erklären. Haupteinflüsse gehen auf das Nord-Süd-Gefälle der Empfängerdichte von der Verhaltensdisposition (insbesondere Landkreise) und der Agglomeration (insbesondere kreisfreie Städte) aus. Die quantitativ bedeutsamsten Einflüsse auf das Stadt-Land-Gefälle rühren von der Agglomeration (insbesondere im Norden) und von der Wirtschaftskraft (insbesondere im Süden) her. - (n.Verf.)

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Sozialhilfe, Armut, Sozialstatistik, Regionalisierung, Süd-Nord-Gefälle, Bevölkerung/Gesellschaft, Sozialstruktur

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Informationen zur Raumentwicklung, Bonn, (1987), H.9/10, S.527-535, Tab.; Lit.

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Sozialhilfe, Armut, Sozialstatistik, Regionalisierung, Süd-Nord-Gefälle, Bevölkerung/Gesellschaft, Sozialstruktur

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