Paradigmenwandel in Städtebau und Stadtentwicklung.

Nomos
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Nomos

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DE

Erscheinungsort

Baden-Baden

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ZLB: Kws 6/15

Dokumenttyp (zusätzl.)

Zusammenfassung

Städtebau und Stadtentwicklung waren in der Regel von umfassenden Normen geprägt, die als Paradigmen bezeichnet werden können. Ein Paradigma bringt in verdichteter Form eine Art Wertesystem zum Ausdruck, ohne Aussagen über dessen Realisierung zu treffen, sodass sehr unterschiedliche oder sogar gegensätzliche Erscheinungen unter einem Begriff versammelt werden, die in der Regel in gravierenden Konflikten zum Ausdruck kommen. Für die deutsche Stadtplanungsgeschichte seit Beginn des 19. Jahrhunderts sind zumindest vier solcher paradigmatischer Begriffe, bei allen Differenzen der Umsetzung, die sie in der Planungspraxis gefunden haben, unterscheidbar: die schöne Stadt; die egalitäre Stadt; die demokratische Stadt; die individuelle Stadt. Alle vier Paradigmen haben sich in ihrer Zeit zwar nur begrenzt verwirklichen lassen, dennoch haben sie das planerische, auf Zukunft orientierte Handeln in Städtebau und Stadtentwicklung bestimmt. Sie bezeichnen keine Lösungen, sondern die zentralen Konfliktlinien einer Phase des Städtebaus und der Stadtentwicklung.

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Zeitschrift

Ausgabe

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Seiten

589-599

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