Befragung zu Sicherheit und Kriminalität. Kernbefunde der Dunkelfeldstudie 2015 des Landeskriminalamtes Schleswig-Holstein

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DE

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Hannover

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Bisher wurden allein mittels der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) das Ausmaß und die Entwicklung der Kriminalität in Schleswig-Holstein dargestellt. Die PKS wird nach einheitlichen Standards seit Jahrzehnten bundesweit durchgeführt. Jedoch bildet sie nur das Hellfeld der Kriminalität ab, da in der PKS nur Strafraten erfasst werden, die entweder von BürgernInnen angezeigt oder von der Polizei selbst wahrgenommen wurden. Straftaten, die der Polizei nicht bekannt sind, werden in der PKS demnach nicht erfasst. Sie bilden das Dunkelfeld der Kriminalität. Das Landeskriminalamt Schleswig-Holstein hat daher im Frühjahr 2015 eine Befragung zur Sicherheit und Kriminalität durchgeführt und folgt damit dem Beispiel des Landeskriminalamts Niedersachsen, das bereits im Jahr 2013 eine solche, die PKS ergänzende, Dunkelfeldstudie durchführte und diese nun mit zweijährigem Abstand wiederholte. Damit eine größtmögliche Vergleichbarkeit der Ergebnisse zwischen den beiden Bundesländern gewährleistet ist, wurde der dazu verwendete Fragebogen in beiden Bundesländern in identischer Weise eingesetzt.

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43 S.

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Forschungsbericht; 129