Die Förderung von Wohneigentum.

Mohr Siebeck
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Mohr Siebeck

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Tübingen

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ZLB: 2000/168

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DI

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Abstract

Viele Haushalte, die selbstgenutztes Wohneigentum erwerben möchten, stehen vor wirtschaftlichen Problemen. Das sind in erster Linie Rentabilitätsprobleme gegenüber der Mietwohnung und Liquiditätsprobleme. Der Autor entwickelt ein Fördersystem, das in der Lage ist, die Hindernisse auf dem Weg ins selbstgenutzte Wohneigentum wirksamer abzubauen. Er zeigt, dass ein (anteiliger) Schuldzinsenabzug geeigneter als das derzeitig praktizierte Zulagensystem ist, um die Kosten des Selbstnutzers auf ein Niveau zu senken, das mit dem der Mietwohnung vergleichbar ist. Auch die Bausparförderung versagt deutlich bei der wirksamen Minderung der Kosten der Selbstnutzung, denn durch sie wird ein System subventioniert, das unter Renditegesichtspunkten mit dem Kapitalmarkt nicht mithalten kann. Zudem ist die Bausparförderung nicht imstande, das Problem des fehlenden Eigenkapitals und der mangelnden Liquidität selbstnutzender Wohneigentümer zu lösen. Diese Probleme würden sich vorteilhafter durch den Schuldzinsenabzug oder - noch besser - durch die Vergabe staatlicher Kreditbürgschaften lösen lassen. Der Autor empfiehlt daher, die in Deutschland realisierte Wohneigentumsförderung durch ein System zu ersetzen, in dem der Selbstnutzer durch einen anteiligen Schuldzinsenabzug - möglicherweise zu einem konstanten Satz - sowie durch die Vergabe staatlicher Kreditbürgschaften gefördert wird. difu

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325 S.

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Beiträge zur Finanzwissenschaft; 8