Von der Verkehrsursachenforschung zur Integrierten Verkehrsplanung.

E. Schmidt
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E. Schmidt

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DE

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Berlin

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0340-4536

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ZLB: Kws 335 ZB 6808
BBR: Z 545

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Abstract

Verkehrsplanung war bis in die 1960er Jahre Anpassung an die Entwicklungen des Verkehrssektors. Die maßgebliche Entwicklung war die Motorisierung und die "autogerechte Stadt" war ein allgemein akzeptiertes Leitbild für die Stadt- und Verkehrsplanung. Erst als in den Städten und Stadtregionen die negativen Verkehrsfolgen wie Abgase, Lärm, Unfälle und Minderung der Lebensqualität dramatisch zu Tage traten, wurden Politik und Planung auf die Probleme aufmerksam und in der Verkehrswissenschaft begann man sich mehr als zuvor mit der Verkehrsentwicklung und ihren Hintergründen zu beschäftigen. Der Begriff "Integrierte Verkehrsplanung" entstand Mitte der 1970er Jahre. Er basiert auf der Erkenntnis, dass Verkehrsplanung nicht isoliert betrachtet werden kann. Verkehrsgestaltung muss im Prinzip in den Sektoren begonnen werden, wo Verkehrsbedürfnisse entstehen. Somit ist integrierte Verkehrsplanung Bestandteil von siedlungsplanerischen, fertigungs-organisatorischen und einzelhandelsstrategischen Überlegungen. Die Hauptaufgabe der integrierten Verkehrsplanung besteht darin, Maßnahmenkonzeptionen und Auswirkungsanalysen unter Einbeziehung der Rolle der anderen Sektoren durchzuführen, wobei diverse Gesetze, Regelungen, finanzielle Rahmenbedingungen und Gewohnheiten einzubeziehen sind, die nicht nur auf den Verkehrsbereich, sondern auch auf die anderen Sektoren einwirken. Seit ungefähr 1990 wird das Thema "Mobilitätsmanagement" diskutiert. Ziel ist es, mit Verkehrsvermeidungs- und Verkehrsverlagerungsstrategien einen nachhaltigeren Verkehr anzuregen. Betrachtet man integrierte Verkehrsplanung als ein Politikfeld, bei dem die Verkehrsbedürfnisse und Verkehrsfolgen auch für andere Bereiche einbezogen werden, so muss das Mobilitätsmanagement als weitere Ebene in die integrierte Verkehrsplanung einbezogen werden.

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Verkehr und Technik

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Nr. 7

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S. 247-254

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