Arbeitslosigkeit als Stigma. Zu einer vernachlässigten Dimension personaler Auswirkungen der Arbeitslosigkeit.
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1978
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SEBI: 81/3191-2
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Zusammenfassung
Unter Heranziehung verschiedener Studien aus der Zeit von 1933 (Marienthal-Studie) bis 1972 (Bredaer Protokolle) wird das Verhältnis von Arbeitslosigkeit und Stigmatisierung theoretisch in Bezug zum Symbolischen Interaktionismus beschrieben. Als besonders aussagekräftig werden dabei Aussagen und Hypothesen der Betroffenen selber angenommen, aus denen verschiedene Phasen des individuellen Stigmatisierungsprozesses abgeleitet werden, an deren Ende verschiedene Varianten abweichenden Verhaltens stehen können. Dabei wirken Reaktionen und Einstellungen der sozialen Umwelt mit zunehmender Dauer der Arbeitslosigkeit als Verstärker der Selbst-Stigmatisierung. Sich verstärkende Identitätskrisen wären dann als Beleg für die Annahme einer fehlenden politischen Radikalisierung als Folge der Arbeitslosigkeit anzusehen. lt/difu
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In: Kutsch, Thomas u. a.: Arbeitslosigkeit II.Psychosoziale Belastungen.Hrsg.: Thomas Kutsch, Königstein: (1978), S. 149-170, Lit.
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Serie/Report Nr.
Soziale Probleme der Gegenwart; 2