Kontingenz und Ordnungsmacht. Phänomenologischer Versuch über die Polizei.

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Münster

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ZLB: 96/87

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DI
S

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Abstract

Die wissenschaftliche Beschäftigung mit der Polizei heißt für die Autorin, "hinter die Kulissen" zu sehen, d. h. hier im einzelnen, von den subjektiven Einstellungen sowie von der Selbstdarstellung der Polizei weitgehend zu abstrahieren. "Der Ausschnitt polizeilicher Realität, der mit der Befragung einzelner Beamter erfaßt werden kann, wurde erweitert durch die Gegenüberstellung sehr unterschiedlicher Perspektiven. ... Grundlegende Strukturen von Polizei, von polizeilichem Handeln und dem institutionalen Gefüge ebenso wie der Einbindung des einzelnen Beamten in dieses Gefüge, sind das Thema der Arbeit" (S.1). Phänomenologische Analyse der Polizei heißt hier, über aktuelle Ereignisse und ihre Erscheinungsformen (vgl. Übergriffe fremdenfeindlicher Polizisten im Osten) hinauszugehen, mit dem Ziel, die Hintergründe herauszufinden, die polizeiliches Handeln kennzeichnen. Um die beiden Aspekte, die Perspektive des einzelnen Polizisten und die Phänomenologie polizeilicher Strukturen, in den Blick zu bekommen, werden zwei Varianten qualitativer Interviews angewandt: das berufsbiographische und das Experten-Interview. Für die Analyse der polizeiinternen Strukturen wird ein konkreter Einsatzbereich herangezogen: die Bundesliga-Fußballspiele. sg/difu

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257 S.

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Spuren der Wirklichkeit. Soziologische Beiträge; 2