Spacing-Konzepte und Brückenprinzipien zur Formulierung von Handlungsvorschlägen. Mit einem Anhang von Kathrin Trommler.

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Mit dem Begriff Spacing lassen sich in der Raumsoziologie alle Bestrebungen bezeichnen, die raumrelevante Akteure für eine inszenierte Raumbildung ergreifen, wobei mit der Art der Raumbildung in aller Regel die Absicht verbunden wird, eine funktional unzureichende räumliche Organisation zu verbessern oder sie nach eigenen Interessen umzuändern. Die mit Global Change bezeichneten grundlegenden Wandlungen in den Lebensbedingungen der industrialisierten sowie (vor allem) der anderen Zweidrittel-Welt stellen alle Gesellschaften vor die Herausforderung, sowohl unerwünschte Folgen der Wandlungen abzuschwächen als auch sich den veränderten Verhältnissen so anzupassen, dass möglichst geringe Wohlstandsverluste eintreten bzw. die vollzogenen Anpassungen flexibel stabilisiert werden können. Im Hinblick auf die hieraus erwachsenden Aufgaben im regionalen Maßstab, also einer mittleren Ebene, erscheint es notwendig, wissenschaftliche Konzepte zu entwickeln, mit deren Hilfe das Feld räumlicher und sozial-ökologischer Analysen strukturiert werden kann. In einem weiteren Schritt lässt sich dann zu Überlegungen gelangen, welche Handlungsoptionen unter Berücksichtigung von normativen Prinzipien gefolgert werden könnten. Zu beiden Aspekten will diese Ausarbeitung beitragen. In politisch-institutioneller Hinsicht ist zu Beginn hervorzuheben, dass die Debatte um geeignete Strategien zur Erwiderung auf die Global-Change-Folgen bisher bei uns auf der kommunalen Ebene kaum angekommen ist. Das genauere wissenschaftliche Wissen, den Transfer vorausgesetzt, kann eine bessere Thematisierung befördern.

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41 S.

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Diskussionspapier. BBAW, IAG Globaler Wandel - Regionale Entwicklung; 01/2009