Erste Erfahrungen in Deutschland mit der Kompostierung von Bioabfall in einer Tunnelkompostieranlage nach dem Champignonverfahren durch die GfA mbH.

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0027-2957

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IRB: Z 836
BBR: Z 372

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Abstract

Bei einem Tunnelrotteverfahren, das zur Substratherstellung der Champignonproduktion entwickelt wurde, handelt es sich um ein vollkommen geschlossenes Intensivrottesystem mit Umluftbetrieb. Weltweit existieren Hunderte von Anlagen in einer Größenordnung von 1000 bis über 100000 Mt/a Verarbeitungskapazität. Im August 1992 hat die GfA mbH den Auftrag zur Genehmigungsplanung und wissenschaftlichen Betreuung einer Versuchskompostieranlage nach dem Champignonverfahren als erster Anlage in Deutschland erteilt. Der Versuchsbetrieb wurde im September 1994 mit dem Abbau der Anlage eingestellt. 1300 t Bioabfall pro Jahr wurden bei einer Rottedauer von 3 Wochen semimobil in umgerüsteten Überseecontainern auf dem Gelände der Reststoffdeponie Jedenhofen im Landkreis Dachau einem Rotteprozess unterworfen. Es zeigte sich, daß das Tunnelkompostierverfahren sehr gut für die Kompostierung von Bioabfall bei hoher Flächenproduktivität geeignet ist. Geringer Personalbedarf und niedriger Energiebedarf bedingen niedrige Betriebskosten.

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Müll und Abfall

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Nr.2

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S.65-73 (8 S.)

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