Deutsche Architekten im Elsass 1940-1944. Planen und Bauen im annektierten Grenzland.

Wasmuth
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Wasmuth

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DE

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Tübingen

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ZLB: Kws 405/201

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Zusammenfassung

Nach der Besetzung des Elsass durch die Wehrmacht im Sommer 1940 gehörten deutsche Architekten zur ersten Welle von Fachleuten, die in das umstrittene Grenzland ausschwärmten, um der militärischen die administrative Eroberung folgen zu lassen. Straßburg, das als Hauptstadt eines neuen "Gau Oberrhein" vorgesehen war, sollte eine monumentale Stadterweiterung erhalten und mit dem rechtsrheinischen Kehl zusammenwachsen. In dem am Rhein geplanten neuen Stadtteil war das politische Zentrum mit Bauten für Partei und Wehrmacht vorgesehen. Unter der Aufsicht Albert Speers wurde unter acht Architekten ein Wettbewerb für das "Neue Straßburg" veranstaltet. Die eingelieferten Arbeiten waren alles andere als homogene Entwürfe. Sie spiegeln die unterschiedliche Haltung der Architekten zum NS-Regime, vor allem aber die Rivalitäten und Positionskämpfe verschiedener Schulen der Architektur in Deutschland, die unter der Oberfläche mit Nachdruck geführt wurden. In dem Buch werden die wesentlichen Arbeitsfelder präsentiert, auf denen zwischen 1940 und 1944 geplant und gebaut wurde. Von besonderer Bedeutung ist die "Baufibel", eine Richtlinie für den zukünftigen Wohnungsbau Straßburgs, der sich nur noch in den regionalistischen Formen der Heimatschutzarchitektur entfalten sollte. Eine dringende Aufgabe war der Wiederaufbau zerstörter Ortschaften in der Nähe der französischen Maginotlinie, der jedoch wegen der prekären Kriegslage bald wieder eingestellt werden musste.

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227 S.

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