Berufsausbildung im Großherzogtum Baden. Zur Geschichte des "dualen Systems" im Handwerk.
Böhlau
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Böhlau
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DE
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Köln
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ZLB: 98/275
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DI
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Zusammenfassung
Im historischen Bewußtsein der deutschen Berufs- und Wirtschaftspädagogik gehört die Annahme, eine "reichseinheitliche" politisch-soziale Interessenlage sei mit ihren "realen Antrieben" Ausgangspunkt für die Herausbildung des "dualen Systems" der Berufsausbildung im Kaiserreich gewesen, zu den gängigen Stereotypen. Diese historische Erklärungsmuster wurden am Beispiel Preußens entwickelt. Die Studie geht der Frage nach, inwieweit diesen Vorstellungen Erklärungskraft für die berufsbildungspolitischen Ereignisse und Prozesse im Großherzogtum Baden zukommt. Ausgehend von einer gesellschaftsgeschichtlichen Untersuchungsperspektive wird die spezifische soziale, ökonomische und kulturelle Lage im deutschen Südwesten im Hinblick auf ihre Bedeutung für berufspolitisches Handeln thematisiert. Die Untersuchung macht deutlich, daß im Unterschied zu Preußen in Baden ein völlig andersartiges berufsbildungspolitisches Mikroklima existierte. Die von der herrschenden Meinung vertretenen Theorien zur Entstehung des "dualen Systems" in Deutschland haben für die Situation in Baden keine bzw. nur sehr begrenzte Erklärungskraft. difu
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XII, 457 S.
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Studien und Dokumentationen zur deutschen Bildungsgeschichte; 63