Mobilitätsforschung wenig hilfreich für die Problemlösung im Stadtverkehr. T. 1.

E. Schmidt
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E. Schmidt

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Berlin

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0340-4536

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ZLB: 4-Zs 399
BBR: Z 545

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Abstract

Auf Seiten des privaten Verkehrs bildet der städtische Personenverkehr an Werktagen das wichtigste Handlungsfeld für Strategien zur Verkehrsbewältigung. Denn Verkehrseffekte, die die Lebensqualität entscheidend mindern, treten fast nur in städtischen Siedlungsräumen auf. Hier trifft die Häufung von Verkehrsvorgängen auf eine Nutzungskonzentration großer Dichte und zudem überlagern sich an Werktagen die alltäglichen Aktivitäten der Bewohner mit den Transporten und sonstigen verkehrlichen Aktivitäten der Wirtschaft. Vor diesem Hintergrund wird in dem Beitrag die Entwicklung der Verkehrsplanung ausgehend von der Stadtplanung in vorautomobiler Zeit, über die Stadtplanung nach dem 2. Weltkrieg, die vorrangig durch den Wiederaufbau von Wohnraum geprägt war, und die Stadtplanung in den 1960er Jahren, die Modelle einer wünschenswerten Stadtstruktur mit sozialökologischem Ansatz entwickelte, der Begriff Mobilität in der Verkehrsforschung untersucht. Es wird ausgeführt, dass nach zirka dreißig Jahren Bundeshaushaltsbefragungen der Eindruck entsteht, als habe sich der Befragungsgegenstand längst von den ursprünglichen Anlässen abgekoppelt. Aus der "Kontinuierlichen Befragung zum Verkehrsverhalten" wurde "Mobilität in Deutschland". Die Basis bilden Telefoninterviews ohne genaue Lokalisierung der Tätigkeiten und damit ohne siedlungsbezogenen Problemlösungsansatz. Die Entwicklungsbefunde der isolierten Mobilitätsbetrachtung führen zu großer Verunsicherung in der städtischen Verkehrsplanung. Notwendig ist eine zweiseitige Betrachtung als Planungsgrundlage, die den Wirkungszusammenhang von Siedlungsstruktur und Mobilität berücksichtigt. Instrument der zweiseitigen Betrachtung ist die Modellierung von Siedlungsstruktur und Verkehr.

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Verkehr und Technik

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S. 3-7

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