Das VW-Modell und seine Nachfolger: Pioniere einer neuartigen Beschäftigungspolitik.

Hampp
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Hampp

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München

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ZLB: 2003/567

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DI

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Abstract

Arbeitslosigkeit ist ein zentrales Problem unserer Gesellschaft. Staatliche Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik allein sind mit seiner Lösung überfordert. In dieser Situation betraten seit 1994, angeführt von der Volkswagen AG, einige Unternehmen, Branchen und Betriebe arbeitspolitisches Neuland. Sie verkürzten Arbeitszeit und reduzierten Einkommen der Beschäftigten, um deren Arbeitsplätze zu sichern. In der Arbeit wird eine abschließende und vergleichende Bilanz der Pioniermodelle bei Volkswagen, im Bergbau und der Metallindustrie gezogen. Eingebettet ist die Darstellung in eine Untersuchung der der sozioökonomischen Ursachen und historischen Entwicklung von Arbeitslosigkeit, sowie des Zusammenhangs von Arbeitszeitpolitik und Beschäftigungspolitik. Es wird gezeigt, dass beschäftigungssichernde Arbeitszeitverkürzung in vielen Fällen nicht nur formal Arbeitsplätze sichern, sondern eine wichtige Rolle bei der sozialen Flankierung betrieblicher Flexibilisierung und Rationalisierung spielen. Flexible, wandlungsfähige Produktion auf Basis gesicherter Arbeitsplätze erweist sich damit als gute, wenn nicht bessere Alternative zum 'hire and fire'. Beschäftigungssichernde Arbeitszeitverkürzungen zeigen überdies die Wandlungs- und Anpassungsfähigkeit der oft vorschnell zum Auslaufmodell erklärten Sozialpartnerschaft. difu

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241 S.

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