Nachhaltige Stadtentwicklung - ein Gemeinschaftswerk. Städtebaulicher Bericht der Bundesregierung 2004.

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Berlin

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ZLB: Zs 7373-2004
ZLB: 4-Parl 12-Drs.

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BE

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Abstract

Der Bericht zeigt die neuen Handlungsfelder einer gemeinsamen Städtebaupolitik von Bund, Ländern und Gemeinden, die sich aus der Abnahme der Bevölkerung, aus dem wachsenden Anteil der älteren Bürger und aus dem Zusammenleben unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen ergeben. So muss sich die Siedlungsentwicklung - trotz aller regionalen Unterschiede - wieder stärker auf die Städte konzentrieren, weil nur dort eine hochqualifizierte Infrastruktur vorgehalten werden kann. Dies entspricht der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung. Der Rückgang der Flächeninanspruchnahme wird aber nur dann gelingen, wenn die Wohnquartiere der Städte wieder für Familien mit Kindern attraktiver werden. Zu den Vorteilen des Wohnens in der Stadt sollte gehören, Kinderbetreuung in der Nähe der Wohnung zu finden und ohne hohen Verkehrsaufwand zu Arbeitsplätzen, zu leistungsfähigen Schulen oder zum Einkaufen zu gelangen. Es gilt, sozial stabile Stadtquartiere zu schaffen und Migration eine Chance zu geben. Das erfordert über die klassische Städtebauförderung hinaus das Zusammenwirken verschiedener Politikfelder. Mit dem Programm "Soziale Stadt" und seinem quartiersbezogenen Ansatz hat die Bundesregierung dafür einen Rahmen geschaffen, den unabhängige Experten als Erfolg versprechend bewerten. In den nächsten Jahren muss auch der altengerechte Umbau der Städte an Bedeutung gewinnen. Städte sind auch Wirtschafts- und Innovationsstandorte. Städtebaupolitik muss daher immer zugleich auch lokale Wirtschaftspolitik sein. Die Innenstadt ist zu stärken, die Dienstleistungs- und Einzelhandelsstandorte in den Städten und Stadtteilen müssen erhalten und aufgewertet werden. difu

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VIII, 132 S.

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