Vom "nationalen" zum "sozialistischen" Selbst. Zur Erfahrungsgeschichte deutscher Chemiker und Ingenieure im 20. Jahrhundert.

Steiner
Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

Steiner

item.page.orlis-pc

DE

item.page.orlis-pl

Stuttgart

item.page.language

item.page.issn

item.page.zdb

item.page.orlis-av

ZLB: 2009/1598

item.page.type

item.page.type-orlis

DI

relationships.isAuthorOf

Abstract

Für Techniker und Wissenschaftler aus der Chemieindustrie hatte der Übergang vom Nationalsozialismus zum SED-Regime besonders einschneidende Folgen. Auf der Grundlage politik- und mentalitätsgeschichtlicher Quellen und mit den Mitteln einer hermeneutischen Kollektivbiographik entfaltet das Buch ein Panorama des Akteurshandelns und der Erfahrungsgeschichte von Chemikern und Ingenieuren in den Industrieregionen Halle-Merseburg und Bitterfeld-Wolfen im Verlauf des "kurzen" 20. Jahrhunderts. Welche politischen Implikationen hatte ihre Tätigkeit in den größten Industriebetrieben der IG Farbenindustrie AG und den späteren volkseigenen Kombinaten? Wie konnten sich einige gegen politische Überformungen ihrer Berufe zur Wehr setzen? Und wie wurden andere zu Gehilfen diktatorischer Regime? War mit dem Generationswechsel in den 1960er Jahren auch ein Mentalitätswechsel verbunden oder behielten Akademiker im Großbetrieb ihren herkömmlichen bildungsbürgerlichen Habitus bei? Wie reflektierten sie über ihre soziale und politische Lage und über Geschichte? Welche Identifikationsstrategien führten sie zu unterschiedlich gelagerten Selbst- und Fremdbildern?

Description

Keywords

Journal

item.page.issue

item.page.dc-source

item.page.pageinfo

795 S.

Citation

item.page.dc-subject

item.page.dc-relation-ispartofseries

Beiträge zur Unternehmensgeschichte; 28