Plattenbaumetamorphosen. Neue Wohnakzente in Riesa.

Hammonia
Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

Hammonia

item.page.orlis-pc

DE

item.page.orlis-pl

Hamburg

item.page.language

item.page.issn

0939-625X

item.page.zdb

item.page.orlis-av

ZLB: Kws 510 ZB 6884
BBR: Z 143

item.page.type

item.page.type-orlis

relationships.isAuthorOf

Abstract

Die sächsische Mittelstadt Riesa hat nach 1990 über 20.000 Einwohner verloren. Seither hat sich der Wohnungsmarkt dramatisch gewandelt. So hat das städtische Wohnungsunternehmen Wohnungsgesellschaft Riesa mbH (WGR) in den vergangenen 13 Jahren knapp 1.500 Wohnungen vom Markt genommen. Der verbliebene Bestand von nunmehr 4.889 Wohneinheiten wird im Rahmen des Bund-Länder-Programms Stadtumbau Ost umfassend saniert und modernisiert. Noch ist das Umbauprogramm nicht abgeschlossen. Wie viele ostdeutsche Städte ist Riesa durch den industriellen Wohnungsbau der DDR geprägt. Bis heute dominieren diese Wohnbauten das Stadtbild. Die WGR hat sich vorgenommen verantwortungsvoll mit dem dominanten Bauerbe umzugehen. Sie will aufzeigen, dass die oft geschmähten Plattenbauten im sanierten Zustand einen guten Wohnkomfort sowie Entwicklungschancen für die Zukunft bieten. In diesem Zusammenhang werden in dem Beitrag zwei Wohnblöcke des Typs WBS 70 vorgestellt, bei denen die Fassadengestaltung neue Akzente setzt. Die Glasloggien wurden verbreitert und außerdem wurden den Gebäuden speziell angefertigte Schiebeelemente aus Aluminium vorgelagert, die einen Sonnenschutz gewährleisten. Ein bedeutender Nebeneffekt der Maßnahmen ist das aufgewertete Erscheinungsbild der Stadt Riesa. Im Inneren der Gebäude wurde durch Individualisierung der ehemals standardisierten Wohnungstypen mehr Wohnkomfort geschaffen.

Description

Keywords

Journal

Die Wohnungswirtschaft

item.page.issue

Nr. 6

item.page.dc-source

item.page.pageinfo

S. 26-29

Citation

item.page.subject-ft

item.page.dc-subject

item.page.dc-relation-ispartofseries