Nachhaltige Landnutzung im Kontext der Windenergie - Rationierung von Flächen als Antwort auf die energiepolitischen Ziele der Klimapolitik.
Dt. Fachverl.
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Dt. Fachverl.
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DE
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Frankfurt/Main
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0931-0983
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ZLB: Zs 2985
BBR: Z 471
TIB: ZB 3717
BBR: Z 471
TIB: ZB 3717
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Abstract
Als Maßnahme zur CO2-Reduktion ist insbesondere die Förderung erneuerbarer Energien prominent. Die Produktion von Windenergie bietet heute bereits eine marktfähige Alternative zum Einsatz fossiler Brennstoffe. In den Jahren 1995 bis 2005 hat sich die Windenergiegewinnung weltweit von 4.800 Megawatt (MW) auf 59.000 MW mehr als verzehnfacht. Dies ist die größte Wachstumsrate im Bereich der Erneuerbaren Energien. Allerdings ist fraglich, ob die Windbranche diesen rasanten Zuwachs auch in Zukunft fortsetzen kann. Obwohl die Windenergie als ein wirksames Mittel zur Erreichung der klimapolitischen Ziele gesehen wird, ist sie in der Gesellschaft dennoch umstritten. Dies liegt zum einen daran, dass Menschen, die in unmittelbarer Nähe von Windenergieanlagen wohnen, sich durch Geräusch- und Lichtemissionen der Anlagen gestört fühlen. Zum anderen wird die Windkraft wegen ihren häufig als negativ empfundenen Auswirkungen auf das Landschaftsbild und den Naturschutz abgelehnt. Damit stellt sich die Frage: Kann die Windenergie auch in Zukunft einen signifikanten Beitrag zum Klimaschutz leisten? Am Beispiel der Planungsregion Westsachsen wird das Spannungsfeld zwischen energie- und klimapolitischen Zielen einerseits und regionaler Landnutzungspolitik andererseits skizziert und eine Perspektive für die Gestaltung einer nachhaltigen Landnutzung im Kontext der Windenergie geboten.
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Zeitschrift für Umweltpolitik & Umweltrecht
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Nr. 4
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S. 517-540