Empfehlungen zur Entwicklung der Agrarwissenschaften in Deutschland im Kontext benachbarter Fächer (Gartenbau-, Forst- und Ernährungswissenschaften).
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DE
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Köln
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ZLB: 2007/235
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GU
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Abstract
Der Wissenschaftsrat will die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit der Agrarforschung in Deutschland angesichts der Bedeutung der von ihr zu bearbeitenden Themenfelder stärken und empfiehlt eine grundlegende Strukturreform, die eine international wettbewerbsfähige Bearbeitung ermöglicht. Er spricht sich für eine Konzentration der agrarwissenschaftlichen Kapazitäten und für die Bildung einer Anzahl leistungsfähiger regionaler Cluster aus, in deren Zentrum jeweils eine universitäre Fakultät steht. Ein Koordinierungs- und Beratungsgremium soll den Wettbewerb, der in den nächsten Jahren zu einer Reduktion der Zahl der Fakultäten und der Bildung von regionalen Clustern führen soll, begleiten. Bund, Länder und Wissenschaftsorganisationen sollten neue Formen der institutionellen Kooperation ins Auge fassen, die über das heute erreichte Maß hinausgehen und auch eine Vereinigung unterschiedlicher Einrichtungen unter einem gemeinsamen Dach mit gemeinsamer strategischer Ausrichtung vorsehen. Zusätzlich wird angeregt, die Kapazitäten der Agrarforschung durch eine stärkere Einbeziehung von Instituten der Helmholtz-Gemeinschaft und der Fraunhofer-Gesellschaft auf dem Gebiet der Agrarwissenschaften zu erweitern. So könnte in der HGF die Agrarforschung in ihren Schwerpunktbereichen Erde und Umwelt sowie Energie stärker einbezogen werden; Institute der Fraunhofer-Gesellschaft wiederum, die sich in geeigneten regionalen Verbünden und Clustern ansiedeln, könnten die technologische Umsetzung verstärken. Empfehlungen zur künftigen Entwicklung der Gartenbau-, Forst- und Ernährungswissenschaften runden die Empfehlung ab. In den Forst- und Ernährungswissenschaften sieht der Wissenschaftsrat dabei ein großes Potenzial für Kooperationen mit den Agrarwissenschaften, die deutlich über das heute bestehende Maß hinaus erweitert werden sollten. goj/difu
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210 S.