Integration von Asylbewerbern, anerkannten Flüchtlingen und Geduldeten in Ausbildung. Herausforderungen und Lösungsansätze in ausgewählten Unternehmen.

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Hamburg

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ZLB: Kws 29/140

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DI

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Abstract

Der weitaus größte Anteil an Flüchtlingen und Asylbewerbern, die seit 2013 nach Deutschland gekommen sind, verfügen über keine berufliche Ausbildung. Erste Studien der OECD, des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge sowie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung deuten zudem an, dass nur wenige eine entsprechende Ausbildungsreife mitbringen. Da allerdings ein beruflicher Abschluss ein nicht zu unterschätzender Erfolgsfaktor auf dem deutschen Arbeitsmarkt ist, haben bereits einzelne deutsche Unternehmen in die Qualifizierung von Flüchtlingen und Asylbewerbern investiert. Da es aber bisher noch keine bewährten Integrationsmaßnahmen für Flüchtlinge gibt, wurden im Rahmen einer qualitativen Studie drei ausgewählte Unternehmen (Siemens AG, Daimler AG und AGCO GmbH) zu ihren Erfahrungen bei der Integration in Ausbildung befragt. Im Fokus der problemzentrierten Interviews standen dabei die Herausforderungen, die die Unternehmen bei der Planung und Umsetzung ihrer Integrationsmaßnahmen zu bewältigen hatten sowie ihre individuellen Lösungsansätze. Die Siemens AG stand beispielsweise im Rahmen der Planung und Durchführung einer Einstiegsqualifizierung, die auf eine Ausbildung in Metall- und Elektroberufen vorbereitet, vor organisatorischen Herausforderungen. Bei Daimler und AGCO wurden wiederum kulturelle Unterschiede sichtbar. Insgesamt mussten alle befragten Unternehmen ihre Anforderungen in Bezug auf die Deutschkenntnisse der Integrationsteilnehmer herabsetzen und ihre Fördermaßnahmen entsprechend anpassen. Die Auswertung der Interviews zeigte, dass jedes Unternehmen einen individuellen Weg gefunden hat, einzelne Flüchtlinge und Asylbewerber erfolgreich in Ausbildung beziehungsweise in den deutschen Arbeitsmarkt zu integrieren.

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X, 161 S.

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Studien zur Berufspädagogik; 56