Steuerpolitik und Arbeitslosigkeit.

Mohr Siebeck
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Mohr Siebeck

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Tübingen

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ZLB: 2001/1542

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DI

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Abstract

Wie wirken sich unterschiedliche Steuerreformen in Volkswirtschaften mit unfreiwilliger Arbeitslosigkeit auf die Beschäftigung und die gesamtwirtschaftliche Wohlfahrt aus? Der Autor diskutiert vier Steuerreformansätze. Erfolgversprechend sind vor allem Reformen, bei denen Steuern auf Arbeitseinkommen gesenkt werden und die Gegenfinanzierung durch höhere Konsumsteuern erfolgt. Weniger sinnvoll sind dagegen Reformen, bei denen zum Budgetausgleich international mobile Produktionsfaktoren wie etwa Kapital oder international handelbare Energieträger stärker besteuert werden. Derartige Reformen können kontraproduktiv sein und die Arbeitslosigkeit noch erhöhen. Ein dritter Reformansatz besteht darin, die Progression der Steuern auf Arbeitseinkommen zu verändern. Unter bestimmten Bedingungen kann die Steuerprogression in nichtkompetitiven Arbeitsmärkten die Beschäftigung sogar erhöhen. Der Autor zeigt, dass das nicht mehr gilt, wenn variable individuelle Arbeitszeiten und die Humankapitalbildung berücksichtigt werden. Insofern ist der Vorschlag, die Steuerprogression zu erhöhen, um mehr Beschäftigung zu erreichen, nicht überzeugend. Der vierte Reformansatz sieht die Einsetzung von Lohnsubventionen in Regionen oder Sektoren mit besonders hoher Arbeitslosigkeit vor. Tatsächlich greifen Regierungen aber eher zu Kapitalsubventionen. goj/difu

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IX, 205 S.

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Beiträge zur Finanzwissenschaft; 11