Architekten. Zwei Interviews, geführt von Peter Gärtner.

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IRB: Z 75
SEBI: Zs 803-4
BBR: H 873

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Zusammenfassung

Aus der Perspektive eines Architekten im Wohnbaukombinat Berlin berichtet Michael Kny von seinen Erfahrungen mit der Planungspolitik der DDR. Zwanzig Jahre Berufserfahrung haben ihn völlig ernüchtert in Bezug auf die Möglichkeiten des Architekten. Planungskompetenz wurde in der Baupraxis der DDR vor allem insofern beschnitten, als es für alle Bauvorhaben darum ging, sogenannte "Typenprojekte" zu verwenden. Diesen Zwang zur vollständigen Vereinheitlichung von Architektur habe er zusammen mit anderen Architekten in seinem Kombinat immer wieder zu unterlaufen versucht und mit "Tricks" an individuellen, standortbezogenen Entwürfen gearbeitet. Sorgen bereitet Kny allerdings auch die überstürzte und vor allem gewinnorientierte Kehrtwendung, die nach Öffnung der Grenze im Bauwesen eingesetzt hat. (kg)

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Schlagwörter

Architekt, Planungskompetenz, Planungsideologie, Planungsauftrag, Planungsfehler, Baugeschichte, Wohnungsbau, Baupolitik, Zwang, Wohnungsbaupolitik, Wirtschaftlichkeit, Baukosten, Typologie, Nachkriegszeit, Architektenaufgabe, Architekturauffassung, Politik, Gesellschaft

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Deutsche Bauzeitung, Stuttgart 124(1990), Nr.6, S.54-57, Abb.

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Architekt, Planungskompetenz, Planungsideologie, Planungsauftrag, Planungsfehler, Baugeschichte, Wohnungsbau, Baupolitik, Zwang, Wohnungsbaupolitik, Wirtschaftlichkeit, Baukosten, Typologie, Nachkriegszeit, Architektenaufgabe, Architekturauffassung, Politik, Gesellschaft

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