Fatale Ähnlichkeiten? Siedlungsflächenentwicklung und Steuerungsinstrumente in Österreich, Deutschland und der Schweiz.

Selbstverl.
Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

Selbstverl.

item.page.orlis-pc

AT

item.page.orlis-pl

Wien

item.page.language

item.page.issn

item.page.zdb

item.page.orlis-av

ZLB: 4-2009/1627

item.page.type-orlis

Abstract

In den drei Nachbarstaaten Österreich, Deutschland und Schweiz sind beim "Verbrauch" an Freiflächen durchaus ähnliche Trendentwicklungen zu beobachten, die in starkem Widerspruch zu den Zielen der Raumplanung in den drei Staaten stehen: In Österreich soll der Flächenverbrauch bis zum Jahr 2010 auf 10 Prozent des Wertes von 2002 reduziert werden (Anfang 2009 wird dieses Ziel um das Fünffache überschritten), in der Schweiz, wo ein aktuelles quantitatives Ziel fehlt, jedenfalls deutlich gesenkt und in Deutschland bis 2020 auf 30 Hektar pro Tag begrenzt werden (derzeit bei etwa 90 Hektar täglich). Die Widersprüche zwischen Trendentwicklung und ambitionierten Zielen machen deutlich, dass die Datengrundlagen verbessert, ordnungspolitische Ziele und Maßnahmen auf der jeweiligen instrumentellen Ebene verbindlich verankert und durch marktwirtschaftliche Instrumente ergänzt werden müssen. Um einen nachhaltigeren Umgang mit unserem Lebensraum durchsetzen zu können, braucht es ein ganzes Bündel an Maßnahmen aus verschiedenen Politikbereichen.

Description

Keywords

Journal

item.page.issue

item.page.dc-source

item.page.pageinfo

S. 104-125

Citation

item.page.dc-subject

item.page.dc-relation-ispartofseries

Wissenschaft & Umwelt. Interdisziplinär; 12