Gesundheitliche Unfallrisiken im Wohn- und Freizeitbereich von Schulkindern in Baden-Württemberg in Abhängigkeit vom Sozialstatus.
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DE
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Bielefeld
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ZLB: Kws 562/105
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DI
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Abstract
Die relativ hohe Prävalenz von Unfallverletzungen bei Kindern und Jugendlichen sowie deren psychische und physische Folgen für das weitere Leben verdeutlichen die Relevanz der Unfallprävention. In der Arbeit werden die Ergebnisse einer Querschnittstudie mit Schülerinnen und Schülern der vierten Klassenstufe in mehreren Landkreisen von Baden-Württemberg vorgestellt. Die Eltern von Viertklässlern wurden gebeten, einen Fragebogen zur Gesundheit und Wohnumgebung ihres Kindes auszufüllen. Der Studienfragebogen umfasste u. a. Elternangaben zu Unfällen (Häufigkeit, Orte, Art, Ursachen, Schwere) sowie möglichen Einflussfakturen (z. B. Schulabschlusses des Vaters und der Mutter, Erwerbstätigkeit, berufliche Situation des Vaters und der Mutter, sportliche Aktivitäten des Kindes). Die Ergebnisse werden deskriptiv dargestellt. Jedes dritte Kind (34 Prozent) hatte innerhalb eines Jahres einen Unfall im häuslichen Bereich erlitten, unabhängig davon, ob mit oder ohne ärztliche Behandlung. Jedes sechste Kind hatte bis zum Alter von zehn Jahren mindestens einen Knochenbruch oder eine schwere Schnittverletzung erlebt. Jedes neunte Kind hatte eine Gehirnerschütterung und bei jedem zwanzigsten Kind traten Verbrühungen oder Verbrennungen auf. Etwa vier von 1.000 Kindern erlebten bis zum Alter von zehn Jahren mindestens eine Vergiftung. Die häufigsten Verletzungen waren Knochenbrüche, Schnittverletzungen, Gehirnerschütterungen und Verbrühungen/Verbrennungen. Im Schulalter treten vor allem Sport- und Freizeitunfälle wie Stürze und Zusammenstöße und Verkehrsunfälle auf. Insgesamt zeigt die Untersuchung keine Abhängigkeit der Lebenszeitprävalenz ärztlich behandelter Unfälle vom Schulabschluss der Eltern.
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XI, 141 S., Anh.