Umerziehung und Schulpolitik in der französischen Besatzungszone 1945-1949.
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SEBI: 78/503
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Abstract
Ausgehend von der Frage nach den Ursachen der "Bildungskatastrophe", wie sie in den Sechziger Jahren konstatiert wurde, versucht diese Arbeit eine Antwort in der Vorgeschichte der Bundesrepublik Deutschland zu finden. Unter Berücksichtigung der politischen und sozialen Bedingungen in Frankreich und Deutschland nach dem 2. Weltkrieg wird die These erörtert, daß die deutschen und französischen Vorstellungen über eine Schulpolitik in der Besatzungszone im Kern mehr übereinstimmten, als in den Auseinandersetzungen damals deutlich werden konnte. Im Mittelpunkt der Erörterung steht nicht Ideologiekritik, sondern der Versuch, eine in innen- und außenpolitischen Machtkampf eingebettete schulpolitische Entwicklung in ihrer gesellschaftlichen Funktion zu verstehen. Nach einer Einschätzung des politischen und sozialen Kontextes folgt eine Analyse des Aufbaus und der Kontrolle der Kultusverwaltung, der Situation der Schulen, der Möglichkeiten der Umschulung der Lehrer und der Entnazifizierung, der Auseinandersetzung um die Konfessionsschule, der Schulprogramme der Parteien und schließlich der neuen Lehrbücher.
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Besatzungspolitik, Lehrbuch, Bildungspolitik, Partei, Schule, Institutionengeschichte, Geschichte, Pädagogik, Politik
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Frankfurt/Main: Lang (1977), 208 S., Tab.; Lit .(soz.Diss.; Darmstadt 1976)
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Besatzungspolitik, Lehrbuch, Bildungspolitik, Partei, Schule, Institutionengeschichte, Geschichte, Pädagogik, Politik
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Sozialwissenschaftliche Studien; 1