Wölfe im Wolfhager Land. Ein Konflikt zwischen Leuchtturmprojekt, Landnutzenden und Artenvielfalt.
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DE
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Wiesbaden
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ZLB: Kws 215/139
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Abstract
Wölfe sind Habitatgeneralisten, die an der Landschaft vor allem das Futter interessiert. Daher sind für sie Kulturlandschaften mit Nutztieren potenzielle Reviere. In einer idealtypischen kleinteiligen Mittelgebirgs-Landschaft Nordhessens, in die die Wölfe noch nicht zurückgekehrt sind, wird auf Veränderungen durch ihre mögliche Wiederkehr vorausgeschaut. Dafür ist zunächst die Konstitution der Eigenart dieser Landschaft relevant, für die Weidetiere eine wichtige Rolle spielen. Die nebenerwerblich oder ohne erwerbliche Interessen arbeitenden Schafhaltenden nutzen brachliegende und für die industrielle Landbewirtschaftung uninteressante Nischen. Sie zählen zu den wichtigsten tragenden Säulen der Kleinteiligkeit und sind für die Ankunft von Wölfen am schlechtesten gerüstet. Die zentralen Schutzmaßnahmen stellen finanzielle oder/und zeitliche Überforderungen dar. Wenn sie aufgeben, wird die Kulturlandschaft ihr derzeitiges Gesicht und möglicherweise zahlreiche geschützte Tier- und Pflanzenarten verlieren. Daran werden die Argumente des Naturschutzes für den Wolf kritisch gemessen.
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S. 389-408
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RaumFragen: Stadt - Region - Landschaft