"Nachhaltigkeit" als Leitbild für den öffentlichen Personennahverkehr. Systemtheoretische und institutionenökonomische Beiträge zur Konzeption regionaler ÖPNV-Netzwerke.

dissertation.de
Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

dissertation.de

item.page.orlis-pc

DE

item.page.orlis-pl

Berlin

item.page.language

item.page.issn

item.page.zdb

item.page.orlis-av

ZLB: 2000/2341

item.page.type

item.page.type-orlis

DI

relationships.isAuthorOf

Abstract

Der Staat gestaltet den ÖPNV aktiv mit und hat ein originäres Interesse an einer "nachhaltigen" Leistungserstellung. Eine Problemanalyse ergibt, dass die "klassischen" Lenkungssysteme (Markt, Staat, Betrieb) im ÖPNV versagen und dadurch Leistungserstellungsdefizite generiert werden. Dabei liefert der Transaktionskostenansatz neben der Antwort auf die Frage nach der jeweils effizienten Koordinationsform auch Hinweise für eine effiziente inner- und überbetriebliche Organisationsgestaltung. Der ÖPNV ist durch Netzexternalitäten und Komplexität geprägt. Der Netzwerk-Ansatz ermöglicht die Ablösung tradierter, innerbetrieblicher Strukturen durch relativ hierarchiefreie, innerbetriebliche Netzwerke. Einzelne Betriebsteile werden dabei zunehmend autonomer, ihre Leistungserstellung wird in überbetrieblichen, regionalen Unternehmens-Netzwerken koordiniert. Basierend auf diesen klein- und mittelständischen Strukturen können virtuelle Unternehmen generiert werden, die flexibel, hocheffizient und im Sinne einer "nachhaltigen Entwicklung" lenkbar sind. Nach der Separierung staatlicher und privatwirtschaftlicher Funktionen und einer Bündelung staatlicher ÖPNV-Kompetenzen auf einzelne regionale staatliche Organisationen steht dann ein Akteur zur Verfügung, der die Umsetzung "nachhaltiger" Netzwerk-Konzepte initiieren und gewährleisten kann. Neben dem Transaktionskostenansatz stellt die Institutionenökonomik weitere Ansätze zur effizienten Lenkung zur Verfügung. Um ein "nachhaltiges" Anreizsystem zu implementieren, kann auch auf die Ansätze einer systemtheoretisch orientierten Betriebswirtschaftslehre zurückgegriffen werden. Deren Problemlösungspotenziale beinhalten u.a. entsprechende Eingriffe in die betrieblichen Zielsysteme, die aktive Gestaltung von Unternehmenskulturen und -leitbildern, eine integrierte innerbetriebliche Organisationsgestaltung inkl. einem betrieblichen Umweltcontrolling. goj/difu

Description

Keywords

Journal

item.page.issue

item.page.dc-source

item.page.pageinfo

283 S.

Citation

item.page.subject-ft

item.page.dc-subject

item.page.dc-relation-ispartofseries