Gemeinsam Denken, gemeinsam Handeln, gemeinsam Verantwortung übernehmen! Zweite Bürgerbefragung zum Thema Einbruchsschutz und Nachbarschaftshilfe 2007.
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Datum
2008
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Herausgeber
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Düsseldorf
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Standort
ZLB: 4-2008/1087
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
Autor:innen
Zusammenfassung
2004 veröffentlichte der Bochumer Kriminologe Feltes die Studie "Wirksamkeit technischer Einbruchsprävention bei Wohn- und Geschäftsobjekten". Der Kriminalpräventive Rat Düsseldorf (KPR) erklärte sich bereit, diese wissenschaftlichen Empfehlungen modellhaft in die Praxis zu überführen und die gesammelten Erfahrungen in die Wissenschaft zurückzukoppeln. In drei Projektstufen sollte erprobt werden, wie die Empfehlungen umsetzbar sind und welche Wirkungsweise sie entfalten. Das Ergebnis des in Form einer Bürgerbefragung im Jahr 2005 durchgeführten ersten Projektschritts lieferte die Basis für das weitere Vorgehen. Ziel- und bedarfsorientiert wurden die Bewohner der Projektgebiete zum Thema "Nachbarschaftshilfe und technischer Einbruchsschutz" informiert und mit Aktionen zum Kennenlernen und Zusammenarbeiten motiviert. Da dies nicht immer gelungen ist, wurde deutlich, dass der Förderung bürgerschaftlichen Engagements von "außen" Grenzen gesetzt sind. So war z. B. ein Teil der Quartiersbewohner nicht bereit, Anregungen "der Obrigkeit" aufzugreifen. Während in einem Wohnquartier ein starkes Interesse der Bürger an Informationen und nachbarschaftlichen Begegnungen zum Ausdruck kam, schien in einem anderen Wohnquartier ausgeprägtes Desinteresse zu herrschen. Dies setzte sich auch bei einer Änderung der "Umsetzungsstrategie", nämlich der Ausrichtung eines Quartiersfestes zum gelösten und entspannten Kennenlernen der Nachbarschaft, fort. Das nun vorliegende Ergebnis der Abschlussbefragung bestätigt an vielen Stellen diese in der praktischen Phase gewonnenen Erkenntnisse. Andererseits ist festzustellen, dass zwar mit dem drei Jahre dauernden Modellprojekt nicht alle Ziele erreicht werden konnten, andererseits aber doch erfreuliche Tendenzen erkennbar werden. So sind die Bürger, die aktiv an den Projektphasen teilnahmen, besser über die Wirkungsweise gutnachbarschaftlicher Kontakte und technischer Einbruchsprävention informiert als vorher. Sie wünschen sich, dass das Engagement der Projektpartner eine Fortsetzung findet und "unorthodoxe Wege" weiter beschritten werden. In ihrer Mehrheit begrüßen sie, dass die Präventionsverantwortlichen "zu ihnen gekommen sind" und nicht nur anonym Informationen in Form von Broschüren oder Beratungsstellen vorgehalten werden. Zugleich zeigt sich, welche Erfahrungen die Projektpartner im Einzelnen gesammelt haben und welche Probleme sich noch nicht lösen ließen. difu
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Zeitschrift
Ausgabe
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
60 S.