Quartier Mariengrün. Eine Großsiedlung erfindet sich neu.

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Berlin

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ZLB: Kws 505/78

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Abstract

Auch bei der Großwohnsiedlung Marienfelde-Süd, die von 1968 bis 1974 am südlichen Berliner Stadtrand errichtet wurde und mit ca. 2.500 Wohneinheiten im Eigentum der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft Degewo zu den kleineren Großwohnsiedlungen gehört zeigen sich die verbreiteten Phänomene soziale Segregation, wachsende Unzufriedenheit und steigender Leerstand. Ab 2009 entwickelte das Wohnungsunternehmen ein integriertes Quartierskonzept, das die unterschiedlichsten Aspekte - von der energetischen und technischen Qualität der Gebäude über die Nahversorgung und die Grünflächen bis hin zur Förderung einer guten Nachbarschaft - miteinander verknüpfte. Das Konzept zeigt, dass gerade im Bereich der energetischen Sanierung sowie beim familien- und altengerechten Wohnen die großen Siedlungen erhebliche Potenziale aufweisen, was das Konzept auch für eine Übertragbarkeit auf ähnlich gelagerte Fälle von Großwohnsiedlungen interessant macht.

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59 S.

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