Fiskalische Ausplünderung. Die Berliner Steuer- und Finanzverwaltung und die jüdische Bevölkerung 1933-1945.

Metropol
Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

Metropol

item.page.orlis-pc

DE

item.page.orlis-pl

Berlin

item.page.language

item.page.issn

item.page.zdb

item.page.orlis-av

ZLB: 2009/2052

item.page.type

item.page.type-orlis

DI

relationships.isAuthorOf

Abstract

Die Reichsfinanzverwaltung war seit 1933 eine der wichtigsten Stützen der Verfolgungsmaßnahmen des NS-Regimes. Während sie in den Anfangsjahren des Dritten Reiches die Enteignung der Emigranten vollzog, wirkte sie im Zuge der eskalierenden antisemitischen Politik durch Sondersteuern und Vollstreckungsmaßnahmen wesentlich an der wirtschaftlichen Existenzvernichtung der jüdischen Bevölkerung mit. Das Oberfinanzpräsidium Berlin-Brandenburg und die Berliner Finanzämter spielten bei der staatlichen Ausplünderung eine besondere Rolle: Sie nahmen zentrale Aufgaben für das gesamte Reichsgebiet wahr und kooperierten besonders eng mit der Gestapo. Auf der Grundlage bisher weitgehend unbekannten Quellenmaterials wird ein unheilvolles Kapitel deutscher Verwaltungsgeschichte geschildert.

Description

Keywords

Journal

item.page.issue

item.page.dc-source

item.page.pageinfo

429 S.

Citation

item.page.dc-subject

item.page.dc-relation-ispartofseries

Dokumente - Texte - Materialien; 69