Das Stadtbild und die Idee der Stadt in den städtebaulichen Diskursen der Nachkriegszeit. Der 1952 veranstaltete Wettbewerb für die städtebauliche und architektonische Gestaltung des Zentrums und der Ost-West-Magistrale in Dresden.

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Dresden

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ZLB: Kws 100,3/145

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Im September 1952 wird der Wettbewerb zur Gestaltung des Zentralen Platzes und der Ost-West-Magistrale in Dresden ausgelobt und damit ein wesentlicher, bisher jedoch wenig beachteter Grundstein für die Stadtgestaltung des heutigen Dresdens gelegt. Zugleich wird in der Bewertung der zeitgenössischen Planungen vielfach eine zentrale Steuerung mit wenigen Handlungsspielräumen für die beteiligten politischen Akteure und Architekten suggeriert. Dass dies jedoch in fallspezifischen Betrachtungen auf unterschiedlichen Ebenen widerlegt werden kann, wird mit dieser Untersuchung deutlich. So weist die Arbeit anhand der Analyse der Genese, des Verlaufs und weiteren Planungsfortschrittes dieses Wettbewerbs detailliert nach, welche Rolle das Stadtbild und die Idee der Stadt Dresdens innerhalb der städtebaulichen Planungen sowohl auf Seiten der Stadt Dresden als auch in den Entwürfen der beteiligten Architekten einnahmen. Durch die Auswertung zeitgenössischer und zum Teil bisher unberücksichtigter Quellen kommt der Autor zu überraschenden Ergebnissen. Damit leistet dieses Werk einen wichtigen Beitrag zur breiteren Rezeption der ostdeutschen Architektur- und Planungsgeschichte im Allgemeinen sowie zur Rezeption der städtebaulichen Planungen dieser Zeit für Dresden im Speziellen.

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