Verknüpfung der Berliner U-Bahn-Linien U55 und U6 im Bereich des Gendarmenmarktes.

E. Schmidt
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E. Schmidt

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DE

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Berlin

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0340-4536

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ZLB: 4-Zs 399
BBR: Z 545

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Abstract

Bereits seit dem Beginn des U-Bahnbaus in Berlin in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts wurden unterschiedliche Varianten für eine Verlängerung der U-Bahnlinie von dem in der Mitte der Stadt gelegenen Alexanderplatz in den Berliner Westen vorgeschlagen. Erst in den 1990er Jahren wurden die Planungen im Zusammenhang mit dem geplanten Berliner Hauptbahnhof im Bereich des ehemaligen Lehrter Bahnhofs sowie mit dem Bemühen, die beiden Teile der lange getrennten Stadt zusammenzuführen, wieder aufgenommen und im Rohbau fast vollständig erstellt. Nach einem Baustopp wurde am 8. August 2009 das erste, 1,8 Kilometer lange Teilstück der Berliner U-Bahnlinie 5 zwischen den Stationen Hauptbahnhof, Bundestag und Brandenburger Tor mit mehrjähriger Verzögerung eröffnet. Da der geplante Lückenschluss zum Alexanderplatz noch nicht vollzogen ist, wird ein Shuttle-Verkehr angeboten. Die zeitlichen Verzögerungen bei der Realisierung des Lückenschlusses der U-Bahnlinie 5 sollten dazu genutzt werden, die aktuellen Planungen erneut zu überprüfen und andere dauerhafte Streckenführungen mit potentiell höherem verkehrlichen Nutzen zu diskutieren. Als ein Planfall wurde die trassierungstechnische Machbarkeit einer Verbindungskurve vom U-Bahnhof Unter den Linden über den Gendarmenmarkt zur Linie U6 in der Friedrichstraße untersucht. Durch die Streckenführung der Verbindungskurve ergibt sich eine direkte Erschließung des touristisch, kulturell und geschäftlich belebten Gebiets rund um den Gendarmenmarkt sowie eine umsteigefreie Anbindung des Hauptbahnhofs an die südöstlichen Stadtteile Berlins. In dem Beitrag wird eine Nutzwertanalyse dieser Planungsvariante vorgenommen.

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Verkehr und Technik

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Nr. 10

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S. 369-373

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