Energiewende und Strukturwandel in der Lausitz. Das Projekt "Cottbuser Ostsee".
Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplaner
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Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplaner
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DE
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Berlin
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0936-9465
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ZLB: Kws 104 ZB 6841
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Abstract
Der Cottbuser Ostsee ist ein Zukunftsprojekt für die Stadt und die ganze Lausitz. Zentrales Ziel ist die Anbindung des Sees an die Großstadt Cottbus. Bis in die 2020er-Jahre wird aus einem ehemaligen Braunkohletagebau der 1.900 ha große Cottbuser Ostsee entstehen. Für die Cottbuserinnen und Cottbuser entwickelt sich so in den kommenden Jahrzehnten ein neues Stadtquartier in Wassernähe. Der Cottbuser Ostsee unterscheidet sich nicht alleine durch seine beträchtliche Größe von den übrigen Tagebaufolgegewässern der Lausitz. Auch seine vorteilhafte Lage knapp 4 km östlich des Cottbuser Stadtzentrums ist einzigartig. Die Stadt hat sich in den letzten Jahren bei leicht wachsenden Einwohnerzahlen gut entwickelt (100.945 Einwohner, Stand 31.12.2017). Stand das Projekt "Cottbuser Ostsee" zur Zeit der Internationalen Bauausstellung (2000-2010) in der Lausitz noch im Zeichen des Stadtumbaus und der Schrumpfung, ergeben sich heute neue Spielräume. Der bisher vornehmlich durch Gewerbe und Industrie geprägte Osten der Stadt kann sich als Entwicklungsfläche zwischen Zentrum und See zu einem Zukunftsraum entwickeln. Als Oberzentrum und Entwicklungsnukleus in der Region will Cottbus die damit verbundenen Potenziale nutzen. Das Projekt "Cottbuser Ostsee" wird zeigen, wie sich das urbane Zentrum eines Industriereviers mit den Herausforderungen von Strukturwandel und Energiewende in Übereinstimmung bringen lässt.
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Planerin
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Nr. 6
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S. 37-39