Stadtsanierung und Gewerbe. Auswirkungen von Sanierungsmaßnahmen auf Betriebe des produzierenden Gewerbes, dargestellt am Beispiel des innerstädtischen Sanierungsgebietes "Kölner Severinsviertel".
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1986
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SEBI: 88/729
BBR: A 9986
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Zusammenfassung
Die Vernichtung von Gewerbebetrieben im Rahmen von Sanierungsmaßnahmen gehört zum Standard der "planerischen Eingriffe" der Stadtentwicklungspolitik. Die hierdurch auftretenden Defizite im Nahversorgungsbereich gehören jedoch zu den empfindlichsten Verschlechterungen der Wohnumfeldsituation bei Danierungsmaßnahmen. Das Kölner Severinsviertel ist geprägt von einem hohen Ausländeranteil (1977: 30Proz. ), ungünstiger Altersstruktur (1977: 20Proz. über 65 Jahre) und Erwerbsstruktur (1975: Erwerbsquote 50Proz. ). Das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen betrug im Jahre 1984 720 DM. Es handelt sich damit um einen typischen Problem-Stadtteil. Aufgrund von zum größten Teil selbst erhobenen Daten und Intensivinterviews kommt der Autor zu dem Ergebnis, daß die Zahl der Gewerbetreibenden seit der Ankündigung der Sanierung 1975 um 30Proz. abgenommen hat. Besonders signifikant waren diese Effekte bei verkaufsorientierten und gebietsversorgenden Handwerksbetrieben (z. B. Friseure und Bäckereien). Generell läßt sich sagen, daß sich die Sanierung "nur" bei "ohnehin vorhandener ökonomischer Schwäche" existenzbedrohend auswirkte. wev/difu
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Oldenburg: (1986), XIII, 220 S., Kt.; Abb.; Tab.; Lit.(wirtsch.Diss.; Oldenburg 1986)