Mehr als schöner wohnen! Frauenwohnprojekte zwischen Euphorie und Ernüchterung.

Helmer
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Helmer

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Königstein/Taunus

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ZLB: Kws 520/167

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Abstract

Wer die Zielsetzungen von Wohngruppen und die lobenden Medienberichte studiert, stellt fest: gemeinsames Wohnen ist "in". Es geht um Projekte, in denen nur Frauen wohnen (Männer teils aber als "Mitwohnende" akzeptiert werden). Was wird im gelebten Wohnalltag aus all den Vorsätzen? Die Autorinnen haben anonyme Befragungen mit 40 Frauen aus neun unterschiedlichen Frauenwohnprojekten gemacht. Ein besonderer Augenmerk galt auch der Situation von Lesben. Zur Sprache kam in den Befragungen allerlei "Unerhörtes", etwa die spezielle Dynamik, in der sich die individuellen Umgangsweisen der Bewohnerinnen mit den gesellschaftlichen Geschlechterverhältnissen überkreuzen. Indem sie diesen Spannungsreichtum sichtbar machen und reflektieren, wollen die Autorinnen nicht die Verve der Visionärinnen bremsen, sondern Einblicke geben in Widersprüche, die sich zwischen Hoffnungen und Erwartungen einerseits und schleichender Überforderung oder erschlagenden Ansprüchen andererseits erheben. Das Buch erspart Beteiligten und Interessierten Umwege und Enttäuschungen.

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258 S.

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Konzepte / Materialien; 4