Ökologische Tugenden und gutes Leben. Der Schutz der Biodiversität im Zeitalter von ökologischer Krise und nachhaltiger Entwicklung.
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DE
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München
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ZLB: Kws 205/91
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DI
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Abstract
Ist Biodiversität nur wertvoll und zu schützen, weil ein materieller Nutzen dahinter steht, wie oft angenommen wird? Und welche Bedeutung hat Biodiversität für ein gutes Leben, nach dem Menschen bereits seit der Antike fragen? Der Begriff des guten Lebens hat in den letzten Jahren eine erstaunliche Renaissance erlebt und wird entsprechend viel diskutiert. Die Untersuchung nimmt ihren Ausgangspunkt beim Begriff der Biodiversität und fragt nach ihrem intrinsischen Wert, der in vielen nationalen und internationalen Dokumenten und Abkommen betont wird. Im Anschluss wird dargestellt, dass Biodiversität auf zwei Weisen zu gutem menschlichen Leben beiträgt: Einerseits ist es eine moralische Frage, Biodiversität zu schützen und Moral ist Teil guten menschlichen Lebens. Andererseits ermöglicht Biodiversität eine bestimmte Art von Erfahrungen, die ebenfalls Bestandteil guten menschlichen Lebens sind. Für den Umgang mit Biodiversität wird vor dem Hintergrund von ökologischer Krise und nachhaltiger Entwicklung für ökologische Tugenden argumentiert. Indem der Mensch hier als Wesen in der Natur mit eigenen Bedürfnissen wahrgenommen wird, eröffnet sich ein Forschungsansatz, der über die klassische Zweiteilung - hier Mensch, dort Natur - hinausgeht.
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XIII, 267 S.
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Hochschulschriften zur Nachhaltigkeit