Persönliches Budget. Von der Bedarfsfeststellung bis zur Zielvereinbarung. Dokumentation der Fachtagung am 12. Dezember 2007.

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Die Einführung des uneingeschränkten Rechtsanspruches gem. § 17 SGB IX bietet Anlass, Fragen des Praxistransfers des trägerübergreifenden Persönlichen Budgets aus der Perspektive der Rehabilitationsträger im Rahmen einer Fachtagung zu diskutieren. Einführungen erläutern den rechtlichen Rahmen des Persönlichen Budgets und die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitforschung des Bundesmodellprojekts Trägerübergreifendes Persönliches Budget. Einzelne Beiträge machen deutlich, dass Verfahrensgestaltung im Rahmen des Persönlichen Budgets als Lernprozess für alle Beteiligten zu verstehen ist, andere liefern Erfahrungesberichte aus den Modellregionen. Ein zweiter Block von Beiträgen behandelt zentrale Schritte der Umsetzung Persönlicher Budgets gemäß der Budgetverordnung vertiefend in vier Foren: Aufgabe und Rolle des beauftragten Leistungsträgers, Verfahren der Hilfebedarfsfeststellung, Budgetberatung und -assistenz, Zielvereinbarung und Qualitätsstandard. Die Ergebnisse aus den Foren bildeten die Grundlage fürdie abschließende Podiumsdiskussion. Es wurde deutlich, dass es sich trotz möglicher Hindernisse und vielfacher Anstrengungen lohnt, den Weg in Richtung trägerübergreifender Persönlicher Budgets weiter zu gehen und die Möglichkeiten dieses Instrumentes für ein selbstbestimmtes Leben und die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung zu nutzen.

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122 S.

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