Die SPD in Ostwestfalen-Lippe nach 1945. Der Sieg der Tradionalisten.

Roderer
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Roderer

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DE

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Regensburg

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ZLB: 95/3365

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Zusammenfassung

Der Einfluß von sogenannten "Traditionalisten" in der SPD nach dem Ende des 2. Weltkrieges ist innerhalb der Forschungen zur Parteigeschichte nur selten betrachtet worden. Aber gerade der SPD-Bezirk Ostwestfalen-Lippe ist in diesem Zusammenhang von besonderem Interesse. Dessen Funktionäre unter uneingeschränkter Führung des Bezirksvorsitzenden Carl Severing knüpften fast nahtlos an die Traditionen der Weimarer Republik an. Der Autor beschreibt in seiner Studie das sichtbare Bild dieser Politik. Dazu wird diese Thematik in drei große Abschnitte aufgeteilt, die sich mit der Darstellung derUntersuchungsregion, der Entwicklung der ostwestfälisch- lippischen Parteientwicklung bis Ende 1946 und den konkreten Auswirkungen der traditionsgebundenen Politik der SPD befassen. Besonderes Augenmerk wird innerhalb dieser Problematiken den Politikbereichen Entnazifizierung, Frauen- und Jugendpolitik gewidmet. Diese sind von besonderer Bedeutung, da sie nach 1945 sehr schnell nicht mehr von den Briten kontrolliert wurden, sondern nach Aufhebung von Beschränkungen freie Entscheidungsmöglichkeiten für die ostwestfälische Partei boten. mabo/difu

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311 S.

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Theorie und Forschung; 339
Zeitgeschichte; 5