Was ist ein Passivhaus und wie funktioniert es?

Wohnbund
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München

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1021-979X

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ZLB: 4-Zs 5875
BBR: H 893

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Abstract

Wer heute ein Passivhaus baut, betritt kein unsicheres Neuland, denn das Passivhaus ist eine Weiterentwicklung des seit Jahrzehnten bewährten Niedrigenergiehauses. Seit dem Bau des ersten Passivhauses im Jahr 1991 wurden inzwischen tausende Wohngebäude und zahlreiche Schulen, Kindergärten und Firmen im Passivhausstandard errichtet. Die europäische Union strebt an, dass ab 2011 nur noch Gebäude im Passivhausstandard errichtet werden sollen. In dem Beitrag werden Grundelemente des Passivhausstandards beschrieben: Die Sonne scheint auch im Winter durch die Fenster und jede Person liefert 80 Watt Heizleistung. Dazu kommt noch die Wärme durch elektrische Geräte, Beleuchtung und das Kochen. Die Lösung für ein Haus ohne Heizung ist somit im Prinzip einfach. Die Gebäudewärmeverluste müssen so weit verringert werden, dass nicht mehr Wärme abließt, als durch solare Einstrahlung und innere Wärmequellen nachgeliefert wird. Auf dieser Idee der verminderten Wärmeverluste basiert das Passivhauskonzept. Grundsätzlich lassen sich Gebäude so gut dämmen, dass sie alleine durch die solare Erwärmung und innere Wärmequellen warm gehalten werden. Eine Gesamtkostenbetrachtung zeigt aber, dass es kostengünstiger ist, etwas weniger stark zu dämmen und dafür geringfügig nachzuheizen. Hierbei wird Frischluft mittels eines Lüftungssystems mit Wärmerückgewinnung als Wärmeträger zur Beheizung genutzt. Die Grenzwerte für den Heizwärmebedarf liegen bei 15 Kilowattstunde pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr und für den Heizleistungsbedarf bei 10 Watt pro Quadratmeter Wohnfläche. Die Grenzwerte lassen sich erreichen durch lückenlose Dämmung mit 25 bis 40 Zentimeter Dämmstärke, Drei-Scheiben-Verglasung mit gedämmten Rahmen, Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, luftdichte Gebäudehülle, keine Wärmebrücken sowie eine kompakte Gebäudeform.

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S. 4-6

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