Der abgestellte Bahnhof. Das Wiener Nordbahnhofgelände und die Freiheit des Raumes.

Falter
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Falter

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Wien

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ZLB: Kws 150/46

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Abstract

Der Nordbahnhof war der älteste Bahnhof Wiens. Im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt, wurden Teile des Areals bis in die 2000er-Jahre als Frachtbahnhof weitergeführt und seither nach und nach für neue Nutzungen freigegeben. Über Jahrzehnte war das Nordbahnhofgelände eine der größten unbebauten Flächen im innerstädtischen Bereich. Langsam aber stetig weicht diese der Verbauung. Einer der größten Neubauten auf diesem riesigen Gelände war nicht etwa eine Schule, auch waren es keine der so dringend benötigten Sozialwohnungen - es war eine Bank. Stadtentwicklung, Gentrifizierung und Stadtpolitik sind Themen, die alle betreffen und die immer mehr in den öffentlichen Diskurs rücken. Diese Themen werden aufgerollt und beleuchtet. Es geht aber auch um das grundlegende und zunehmende Bedürfnis nach selbstgestalteten Freiräumen, das seinen Ausdruck in den von Skatern, Jugendlichen, Pensionisten, Migranten, Künstlern, Familien und Kindern bespielten Flächen findet. Im Dickicht der Bagger und Baukräne sind diese Freiräume im Verschwinden begriffen.

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235 S.

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