Mehr Zivilgesellschaft wagen. Gemeinnützige Organisationen im gesellschaftlichen Wandel.

Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
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Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung

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DE

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Berlin

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0174-3120

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ZLB: 4-Zs 2995
BBR: Z 472
IRB: Z 1337
TIB: ZN 9864

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Abstract

Als Akteure jenseits von Markt und Staat wurden gemeinnützige Organisationen in Deutschland bis Anfang der 1990er Jahre kaum beachtet. In den darauf folgenden Jahren erhielten sie unter anderem in den Diskursen über die "Zukunft der Arbeit" und den Debatten zur Zivilgesellschaft verstärkte Aufmerksamkeit. Unter der Vorherrschaft neoliberaler Konzepte ist sie heute jedoch wieder verloren gegangen. Denn die Organisationen des Dritten Sektors geraten als Folge von politischen Reformen und Sparmaßnahmen mehr und mehr unter Druck. Auf diese Entwicklungen reagieren die Organisationen mit verschiedenen Strategien: Einige entscheiden sich für eine Ausstiegsvariante und entwickeln sich zu privaten Wirtschaftsunternehmen. Eine andere Gruppe stärkt ihre normative Orientierung und steigert ihre Bemühungen für mehr Effizienz bei ihren Leistungen. Eine dritte Gruppe konzentriert ihre Leistungen auf das unmittelbare Interesse ihrer Mitglieder im Sinne einer sozialen Schließung. Diese Entwicklungen beeinträchtigen gleichermaßen das Gewicht des Dritten Sektors als Teil der Zivilgesellschaft wie seine sozialen Leistungen. Daher ist eine Neuorientierung sowohl auf der politischen Ebene als auch auf Seiten der Dritte-Sektor-Organisationen geboten. tra/difu

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WZB-Mitteilungen

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Nr. 103

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S. 23-26

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