Zur Liberalisierung der Verkehrsträger. Wirkungen und Trends für den Kombiverkehr im Spannungsfeld zwischen Fakten und Erwartungen.
E. Schmidt
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E. Schmidt
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DE
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Berlin
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0340-4536
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ZLB: 4-Zs 399
BBR: Z 545
BBR: Z 545
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Abstract
Seit mindestens zwanzig Jahren gilt der Kombinierte Verkehr als verkehrspolitischer Problemlöser und Wachstumssegment der Eisenbahnen. Europaweit wird Intermodalität mit besserer Ausnutzung knapper Infrastrukturkapazitäten, geringeren Umwelteffekten und niedrigeren externen Kosten assoziiert. In den letzten Jahren hat der Kombinierte Verkehr daher überproportional zugenommen. Die maßgebenden Rahmenbedingungen werden von der Europäischen Union (EU) gestaltet. In dem Beitrag wird von der Hypothese ausgegangen, dass die von der EU vorgegebene Liberalisierung des Schienenverkehrs die Wettbewerbsverhältnisse für den Kombinierten Verkehr verbessert haben und dadurch zusätzliches Potenzial angesprochen wird. Auf europäischer Ebene laufen einige Prozesse zur Entwicklung des Schienenverkehrs parallel: Die Veränderung der Bahnstrukturen von der Organisationsprivatisierung bis zur angedachten Kapitalprivatisierung; Die Öffnung der Schienennetze für dritte Eisenbahnverkehrsunternehmen; Versuche, knappe Mittel zur Infrastrukturfinanzierung durch Einsatz privaten Kapitals zu kompensieren; Veränderung des verkehrspolitischen Ordnungsrahmens. Als Ergebnis der EU-Verkehrspolitik hat sich im Zeitraum von 2002 bis 2007 das Niveau der Marktöffnung, über alle EU-Mitgliedsländer betrachtet, deutlich erhöht und die Unterschiede zwischen den Ländern sind geringer geworden. Zur Prüfung der in dem Beitrag vorgetragenen Hypothese werden auf drei Ebenen (Makroebene, Mikroebene und mittlere Ebene) Detailanalysen angestellt und es wird insbesondere die Entwicklung in Österreich betrachtet, von wo maßgebende Impulse im Zusammenhang mit der Transitdiskussion ausgingen.
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Journal
Verkehr und Technik
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Nr. 4
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S. 115-120