Räumliche Entwicklungen interkommunal steuern. Interkommunale Kooperation - ein bedarfsgerechtes Steuerungsinstrument für räumliche Entwicklungen auf kleinräumiger Ebene.

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Stuttgart

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ZLB: Kws 155/38

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Während die interkommunale Kooperation in Bereichen der klassischen Daseinsvorsorge häufig und seit langem praktiziert wird, erscheint die Kooperation zur Steuerung räumlicher Entwicklungen bislang nur von geringer Bedeutung. Dies ist u.a. darauf zurückzuführen, dass bestehende fiskalische Anreizmechanismen einzelgemeindliche Steuerungsstrategien fördern. Für Kommunen ist die räumliche Entwicklung eine zunehmend komplexere Herausforderung. Vor diesem Hintergrund propagieren einschlägige Publikationen und auch staatliche Förderprogramme die interkommunale Kooperation als wichtige Problemlösungsstrategie. Inwieweit gelingt es jedoch in der Praxis, das Potenzial interkommunaler Kooperation zur Steuerung räumlicher Entwicklung tatsächlich auszuschöpfen? Um eine Antwort auf diese Frage zu finden, setzt sich die Untersuchung mit den grundsätzlichen Strategien einer Angebots- oder Nachfrageorientierung auseinander. Sie stellt die interkommunale Kooperation ein grundsätzlich geeignetes Steuerungsinstrument dar, um eine Umorientierung von einer angebotsorientierten Bodenpolitik zu einer bedarfsgerechten Nachfrageorientierung zu bewerkstelligen. Die Arbeit stellt einerseits in differenzierter Weise die Grundlagen und Rahmenbedingungen interkommunaler Zusammenarbeit zur Steuerung räumlicher Entwicklungen dar andererseits kommt sie auf der Basis von Fallstudien zu konkreten Empfehlungen für Praxis und Wissenschaft.

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472 S.

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