Die europäische Wasserrahmenrichtlinie im gesellschaftlichen Spannungsfeld des urbanen Raums. Untersuchung zu Akzeptanz und Partizipation im Flussgebietsmanagement.

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Duisburg

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Zusammenfassung

Ziel der Arbeit ist es herauszufinden, (1) wie Bürger ins Flussgebietsmanagement mit eingebunden werden können, damit die Umsetzung von der Bevölkerung eher akzeptiert werden kann und (2) inwieweit ein solcher Ansatz im konkreten Kontext des europäischen Flussgebietsmanagements mit Blick auf die EU-WRRL integrierbar ist. Zur Überprüfung der Implementierbarkeit der entwickelten Kriterien in die europäische Flussgebietsmanagementpraxis und ihrer Auswirkung auf Akzeptanz und Akzeptabilität wurde eine Mehrfallstudie durchgeführt. Die Ergebnisse der Untersuchung von zwei ausgewählten Fallstudien zeigen, dass die Umsetzung von Partizipation nach den in der Arbeit entwickelten Kriterien vor unterschiedlichen Länderkontexten - zumindest in Teilen - möglich ist und Auswirkung auf die gesellschaftliche Akzeptanz hat. Herausgearbeitet und bestätigt wird die Wichtigkeit einer zentralen Organisation als Koordinator und Vermittler. Jeder EU-Mitgliedstaat steht durch seinen Länderkontext vor individuellen Herausforderungen bei der Umsetzung eines partizipativen Flussgebietsmanagements. Es zeigt, dass es zur Förderung von Akzeptanz und Akzeptabilität nicht sinnvoll ist, einen allgemeingültigen Prozess zu definieren und in die EU-WRRL zu integrieren. Basierend auf den Ergebnissen der Arbeit ist es vielmehr zu empfehlen, wie in anderen Bereichen der EU-WRRL, Kriterien als Rahmen vorzugeben.

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XIII, 185 S.

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