Bürgerversicherung - eine Reformalternative?

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Bonn

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ZLB: 2004/1337

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Abstract

Die Schrift vermittelt einen Überblick über die wichtigsten derzeit diskutierten Modelle der Bürgerversicherung, angefangen mit den Vorschlägen der "Rürup-Kommission" und der "Herzog-Kommission" bis hin zu Konzepten aus der Wissenschaft. Im einleitenden Teil werden zunächst der Handlungsbedarf für eine Reform angerissen sowie die relevanten Definitionsvarianten einer Bürgenversicherung aufgezeigt. Das Augenmerk der dann folgenden ökonomischen Analyse liegt auf den jeweiligen Kernelementen bzw. Finanzierungsmöglichkeiten einer Bürgerversicherung. Dabei fließen, sofern möglich, juristische Aspekte einer Reform mit ein. Am Ende der Arbeit wird der Frage der Umsetzungswahrscheinlichkeit bestimmter Modelle im Rahmen der Analyse von Pfadabhängigkeiten und evolutorischen Prozessen nachgegangen. Abschließend erfolgt eine Bewertung der zur Diskussion stehenden Modellvarianten einer Bürgerversicherung statt sowie die Vorstellung der besten Reformalternative, die drei Elemente miteinander verknüpft: eine für jedermann geltende Krankenversicherungspflicht ("Bürgerversicherung"), "pauschale" Beiträge und als zugelassene (miteinander konkurrierende) Versicherungsanbieter sowohl die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) als auch die privaten Versicherungsunternehmen (PKV), jeweils mit Gestaltungsfreiheit bezüglich der Höhe der pauschalen Beiträge. goj/difu

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102 S.

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IFSt-Schrift; 415