Fachqualifikationen und die Grenzen der Verwaltungsautomation.

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SEBI: 87/4219-4

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Abstract

Nachdem sich Rationalisierungsstrategien im Verwaltungsbereich lange Zeit vorwiegend auf die Routinetätigkeiten gerichtet haben, stellen nunmehr integrierte Computersysteme ein immenses Potential zur Restrukturierung der qualifizierten Sachbearbeitung dar. Anhand von Fallstudienergebnissen werden exemplarisch Grenzen der Verwaltungsautomation aufgezeigt, die sich aus der Zielperspektive der Erhaltung oder Anhebung der Dienstleistungsqualität ergeben. Als Folge von technisch-organisatorischen Managemententscheidungen und "Produktionskonzepten" von Verwaltungsleistungen können sowohl die Aufrechterhaltung bzw. Verschärfung restriktiver Arbeitsteilung und Hierarchisierung der Arbeitsvollzüge als auch die Selektion von Computersystemen zur Automation von Sachbearbeiterentscheidungen zu einer bedeutenden Entwertung von Fachwissen führen. Bestimmte erfahrungsgebundene Kompetenzen und Fähigkeiten können hierdurch ein für allemal verloren gehen und damit Qualifikationselemente, die Voraussetzung für eine flexible und effektive Anpassung des Verwaltungshandelns an die zunehmend komplexeren Umweltanforderungen sind. difu

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Keywords

Verwaltungsautomation, EDV-Einsatz, Sachbearbeitung, Qualifikation, Arbeit, Verwaltung

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Berlin: (1987), 26 S., Lit.

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Verwaltungsautomation, EDV-Einsatz, Sachbearbeitung, Qualifikation, Arbeit, Verwaltung

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IIVG-papers; 87-210