Wohnungsnot unter Studierenden - Realität oder ideologische Anklage? Empirische Ergebnisse über die tatsächliche Wohnungssituation und ihre Wahrnehmung aus der Sicht der Studenten. Die Welt des Studenten, Teil III; Gesamttitel

Kreutz, Henrik
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1981

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SEBI: 82/2381-4

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Zusammenfassung

Die empirische Untersuchung stellt in ihrer Zusammenfassung fest, daß zwischen der tatsächlichen Wohnsituation und der Zufriedenheit mit ihr einerseits und den gesellschaftlichen Überzeugungen, die sich sowohl auf rechtliche wie auch auf politisch-soziale Aspekte des Wohnens beziehen, ein eklatanter Widerspruch existiere. Weiterhin wird erläutert, daß die tatsächliche Wohnungssituation, aber auch ihre Beurteilung durch die Studenten positiv ausfällt. Hingegen stehe in scharfem Kontrast hierzu die Einstellung der Studenten zur bestehenden Form der Wohnversorgung in der Bundesrepublik Deutschland. Insofern könne die Ursache von Protestbewegungen im Hinblick auf die herrschende Wohnsituation nicht aus der tatsächlichen Versorgungslage hergeleitet werden, sondern vielmehr aus der studentisch bedingten Übergangsstatussituation selbst mit ihrer objektiven und subjektiven Unsicherheit gegenüber der weiteren Zukunft. Dadurch aber, daß die Studenten aus solchen Motiven Kritik an der vorherrschenden Form der Wohnversorgung üben, wirkten sie als reale gesellschaftliche Kraft auf die Wohnungspolitik ein und bewirkten in bestimmten Konstellationen spürbare politische Veränderungen. sg/difu

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Nürnberg: Selbstverlag (1981), ca. 210 S., Abb.; Tab.

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Serie/Report Nr.

Forschungsprojekt Sozioökonomische Lage von Studenten

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