Reurbanisierungstypen in Deutschland: Wissensökonomie und Komponenten der Bevölkerungsentwicklung (2004--2010).

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Hannover

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Von 2004 bis 2010 verzeichneten die Großstädte in Deutschland eine Bevölkerungszunahme von 1,6 Prozent, während die Einwohnerzahl in der Bundesrepublik gleichzeitig um 0,95 Prozent zurückging. Welche Bevölkerungsgruppen tragen zu diesem Reurbanisierungsprozess bei? Welche stadtspezifischen Bedingungen spielen eine Rolle? Die Bevölkerungszunahme der Großstädte geht vor allem auf Binnen- und weniger auf Außenwanderungsgewinne zurück. Motoren des Wachstums sind die Binnenwanderungsüberschüsse der jungen Erwachsenen. Die 18- bis unter 25-Jährigen verzeichnen überdurchschnittliche Gewinne in Großstädten mit einem breit gefächerten Bildungsangebot, 25- bis unter 30-Jährige haben dagegen eine stärkere Tendenz zugunsten von Metropolen mit mindestens 500.000 Einwohnern und einer wissensbasierten Wirtschaftsstruktur bei diversifiziertem Arbeitsplatzangebot.

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S. 11-31

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Arbeitsberichte der ARL; 14